Ordentliches Zuweisungsverfahren

Über das korrektes Zuweisungsverfahren informieren Sie sich bitte mittels ↓ Merkblatt.

Kriterien, die für eine Zustellung sprechen

Wiederholter Verstoss gegen grundlegende Regeln des Schulbetriebs wie:

  • Verletzung der Integrität der Mitschülerinnen und Mitschüler oder von Personen des weiteren schulischen Umfelds
  • permanente Verweigerung von Aufträgen oder Anweisungen
  • häufiges Fernbleiben vom Unterricht und Schulverweigerung
  • starke Beeinträchtigung des Unterrichts und der Schulführung durch Störungen des Schülers/der Schülerin oder drastischer Vorfall, der eine sofortige Intervention erfordert

Zusätzlich treffen folgende Voraussetzungen zu:

  • Möglichkeiten der pädagogischen Interventionen, der Disziplinarmassnahmen, des Förderangebots, der Beratung durch Fachpersonen (siehe Zusammenstellung im Anhang) und weitere organisatorische Massnahmen sind ausgeschöpft und haben keine Änderung der Situation bewirkt
  • Bereitschaft des Umfelds zur Reintegration unter gewissen Voraussetzungen ist vorhanden
  • Bereitschaft zur Mitarbeit der Erziehungsverantwortlichen ist gewährleistet

Kriterien, die gegen eine Zuweisung sprechen

  • Straffälligkeit (massive Delikte)
  • Drogenkonsum (massives Suchtverhalten)
  • familiäre oder andere Umstände, die einen Veränderungsprozess verhindern (evtl. Fremdplatzierung, Sonderschulung angezeigt)
  • Möglichkeit der Reintegration wird vom Umfeld grundsätzlich ausgeschlossen
  • gravierende Verhaltensstörungen (evtl. Sonderschulung angezeigt)
§ Eine Zuweisung ist nicht möglich bei verfügtem Schulausschluss gemäss Art. 55 des Volksschulgesetzes.